Preise & Entscheidung16. Juli 2026· 6 Min. Lesezeit
Was kostet eine professionelle Website 2026? Ehrliche Zahlen statt Lockangebote
Von 0 Euro Baukasten bis 20.000 Euro Agentur: Was hinter den Preisspannen steckt, welche Folgekosten gern verschwiegen werden und woran Sie ein faires Angebot erkennen.

Wer für seinen Betrieb eine Website anfragt, bekommt Angebote zwischen 0 und 20.000 Euro - für scheinbar dieselbe Leistung. Diese Spanne ist kein Zufall, sondern das Ergebnis sehr unterschiedlicher Arbeitsweisen. Dieser Artikel schlüsselt auf, was Sie wo bekommen und welche Kosten erst später sichtbar werden.
Die drei Preisklassen im Überblick
Baukästen (0-30 Euro/Monat): Sie bauen selbst, investieren aber schnell 40-80 Arbeitsstunden. Das Ergebnis sieht nach Vorlage aus, gehört technisch dem Anbieter und zieht selten Kunden an. Für einen Verein okay, für einen Betrieb mit Konkurrenz meist zu wenig.
Freelancer/kleine Agentur (1.500-6.000 Euro einmalig): Hier beginnt individuelles Design, sauberes Handwerk und persönliche Betreuung. Der Großteil der Handwerks-, Dienstleistungs- und Praxis-Websites entsteht in dieser Klasse - zu Recht.
Große Agentur (ab 10.000 Euro): Lohnt sich bei komplexen Anforderungen wie Shops mit Warenwirtschaft, Portalen oder Konzern-Compliance. Für die typische Unternehmens-Website zahlen Sie hier vor allem Overhead mit.
Die versteckten Folgekosten
Der Einmalpreis ist nur die halbe Wahrheit. Fragen Sie jedes Angebot nach diesen Punkten:
- Hosting und Wartung: 20-100 Euro/Monat sind normal - entscheidend ist, was enthalten ist (Updates, Backups, Sicherheit, kleine Änderungen).
- Texte und Bilder: 'Inhalte liefert der Kunde' bedeutet oft wochenlangen Stillstand. Gute Anbieter formulieren aus Stichpunkten.
- Rechtliches: Impressum, Datenschutz, Cookie-Lösung - fehlt das, drohen Abmahnungen.
- Eigentum: Liegt die Domain auf Ihren Namen? Bekommen Sie alle Zugänge? Bei Baukästen und manchen Agenturen: nein.
Woran Sie ein faires Angebot erkennen
Ein seriöses Angebot nennt einen Festpreis mit klarem Leistungsumfang, transparente monatliche Kosten, Eigentum an Domain und Inhalten - und zeigt Referenzen, die dem entsprechen, was Sie brauchen. Misstrauen Sie Stundensatz-Schätzungen ohne Obergrenze und 'Website ab 99 Euro'-Werbung: Am Ende zahlen Sie dort am meisten.
Bei WEBESOR sehen Sie jeden Preis vor der Anfrage auf der Website, bestellen mit Festpreis und digitalem Vertrag und haben alle Dokumente jederzeit im Kundenportal. So sollte das 2026 überall sein.
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